Das Infopartal der Verwaltungsgemeinschaft Berka/Werra, Fragen? Rufen Sie uns an unter 036922 33-0 Berka/Werra, das Untertor – ein Wahrzeichen der Stadt Dankmarshausen, Blick auf die Kirche von den WerrawiesenDippach, das Schloss, ein sehr schönes Fachwerkgebäude, heute Grundschule und Kindertagesstätte Großensee, die Kirche mit Kirchvorplatz und Tanzlinde

Navigation
 Über uns
 Mitgliedsgemeinden
 Ämter
 Forst
      Allgemeines
      Aktuelles
      Berka-Werra
      Dankmarshausen
      Dippach
      Gro├čensee
 Bürgerservice
 Aktuelles
 Kontakt / Öffnungszeiten
 Impressum

Holzeinschlag im Berkaer Stadtwald - Januar 2017


Zur Zeit findet in ca. 500 Meter Entfernung östlich vom Gospenrodaer Kreuz ein planmäßiger Holzeinschlag statt. Das Wetter hierfür könnte besser nicht sein, freut sich Revierleiter Jörg Ahbe. Die extreme Kälte in den ersten zwei Januar Wochen haben den Waldboden tief zufrieren lassen, so kann das Holz ohne Bodenschäden aus dem Wald gerückt werden, ideale Bedingungen also!

Zuschneiden einer gefällten Buche 

Zuschneiden einer gefällten Buche 

Rückung bei optimalen Bedingungen

Rückung bei optimalen Bedingungen 

Ziel des Holzeinschlages ist die Ernte von ca. 500 Festmetern Holz. Der Bestand hat bereits ein Alter von 150 Jahren. In diesem Alter muss an die zukünftige Baumgeneration gedacht werden, das heißt die bereits vorhandene Buchennaturverjüngung (Unterstand) muss gezielt gefördert werden. Der Großteil des Oberstandes (die älteren Bäume) bleibt aber trotzdem unberührt. Gut gewachsene Buchen und Lärchen wurden als Zukunftsbäume markiert und werden durch die Entnahme eines Bedrängers gezielt gefördert.

Markierter Zukunftsbaum, im Hintergrund vorhandene Buchennaturverjüngung 

Markierter Zukunftsbaum, im Hintergrund vorhandene Buchennaturverjüngung 

Vorhandenes Totholz und Bäume mit Spechthöhlen wurden als sogenannte Habitatbäume ausgewiesen. Gerade in diesen alten Buchenbeständen haben sie eine große ökologische Bedeutung und sind deshalb dringend zu erhalten! 

 ausgewiesener Habitatbaum, Quartier für viele Lebewesen

ausgewiesener Habitatbaum, Quartier für viele Lebewesen 

Bereits im Dezember wurden hochwertige Stämme (10 Festmeter Buche und 10 Festmeter Lärche) auf den zentralen Submissionsplatz bei Egstedt (Nähe Erfurt) gefahren. Hier werden durch ThüringenForst rund 1500 Festmeter Wertholz für interessierte Kunden angeboten. Insgesamt sind dort 19 verschiedene Baumarten zu finden. Bei den Stämmen handelt es sich um die besten Exemplare des laufenden Einschlags aus ganz Thüringen und von zwei Forstbetrieben aus Sachsen-Anhalt. Das Holz wird vor allem im Möbel- und hochwertigen Innenausbau verwendet. Gebotseröffnung und Zuschlagserteilung erfolgte am 19. und 20. Januar. Die 12 Stämme aus dem Berkaer Stadtwald brachten einen Verkaufserlös von 4.146 €. Dies macht einen durchschnittlichen Erlös von 345 € pro Stamm!

Jörg Ahbe
Revierleiter

 

Waldbesitzerportal von Thüringenforst ist online

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Waldbesitzerportal von ThüringenForst stellt seit einigen Jahren ein informatives Web- Portal dar, welches sich zu einem fachlich fundierten Online-Nachschlagewerk für Waldbesitzer in Thüringen entwickelt hat.

Dieses Waldbesitzerportal wurde nun überholt und erfreut sich mit einem neuen und frischen Design
- vor allem die Inhalte sollten nutzerfreundlich strukturiert und die Texte bürgernah formuliert werden.

Das neue Waldbesitzerportal arbeitet eng mit unserer Hauptseite thueringenforst.de und vielen für Waldbesitzer relevanten Websites zusammen, denn es verlinkt zu vielen wichtigen Themenseiten und Dokumenten - und wird somit immer aktuell sein.

Gezielt haben wir auf den Einsatz vieler Fotografien verzichtet und setzen diese nur zu anschaulichen Zwecken ein, z. B. beim Thema Waldschutz, um Schadinsekten zu identifizieren. Den optischen Rahmen bilden zahlreiche Illustrationen, die den Betrachter die wichtigsten Themen anzeigen und auch unterhaltend wirken.

Hiermit laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild vom neuen Portal für Waldbesitzer zu machen:
www.waldbesitzerportal.de 

 

Waldwegenetz der Stadt Berka/Werra

Der Stadt Berka/Werra liegt viel an Ihrem Wald! Dies zeigen die umfangreichen Investitionen vor allem in den Waldwegbau in den letzten Jahren. Gewinne, die im Wald erwirtschaftet wurden, sind so zum Teil auch wieder in den Wald geflossen. Die guten Holzpreise bescherten der Stadt hohe Einnahmen und das Land Thüringen unterstützte Investitionen in den forstlichen Wegebau (derzeitige Förderquote beträgt 70 %!).
Die Gesamtwegelänge im Stadtwald beträgt stolze 17 km. Das Waldwegenetz ist unter anderem erforderlich um das eingeschlagene Holz über LKW`s aus dem Wald zu transportieren. Die Waldwege sind hier starken Belastungen ausgesetzt, bedenkt man, dass ein beladener LKW ca. 40 Tonnen wiegt! Die Stadt Berka/Werra nutzt nachhaltig jährlich rund 4000 Kubikmeter Holz. Das sind 200 Befahrungen im Jahr. Nur gut ausgebaute Wege können diesen Beanspruchungen standhalten.
Ursprünglicher Sinn und Zweck eines Waldweges war der Abtransport des Holzes. Heute hat ein Waldweg viele Funktionen zu erfüllen. Die Erholungsfunktion, sprich der Wander-, Rad-, Joggingweg durch den Wald genießt bei der Bevölkerung hohe Priorität. Auch aus diesem Grund ist es vom Vorteil, wenn die Waldwege in einem einwandfreien Zustand sind. Jeder Waldbesucher sollte aber wissen, dass der Waldweg durch die forstliche Bewirtschaftung entstanden ist und auch durch diese finanziert wird!!!
Die nachstehende Karte zeigt die Waldwege der Stadt Berka/Werra. Die überwiegend grüne Farbe lässt erkennen, dass die Wege in einem guten Zustand sind. Rot eingefärbte Wege sollten in den nächsten Jahren instandgesetzt werden, begonnen wird hier 2017 mit dem „Fuchsenwald" bei Wünschensuhl. Gelb markierte Wege sind geplante Neubauten, gemäß Haushaltsplan 2017 soll der „Weinberg" östlich von Gospenroda gebaut werden.
 

Waldwegenetz Berka/Werra 

 

Wegeneubau im Stadtwald Berka/Werra „Märzgrabenweg"

Zum Ende des Jahres 2016 wurde der „Märzgrabenweg" südöstlich von Gospenroda fertiggestellt. Die Gesamtwegelänge beträgt 620 lfm und erschließt ein Waldgebiet von 35 Hektar. Durch den Wegeneubau verringert sich zukünftig die Rückeentfernung (= Weg des Holzes vom Wald auf den Waldweg) von ursprünglich 700 auf 200 Meter. Dies führt aus forstwirtschaftlicher Sicht zu einer Kostenersparnis bei der Holzernte und vermindert Bodenschäden. Als positiver Nebeneffekt steht für die Bevölkerung nun ein attraktiver Wanderweg zur Verfügung.
Der Wegeneubau war neben der Tannenaufforstung in den Zinsäckern eine der großen Investitionen in den Stadtwald im Jahr 2016. Hervorzuheben ist, dass die Wegebaukosten zu 70 % vom Land Thüringen gefördert werden.

 Karte mit Wegenneubau „Märzgrabenweg“ (rot)

Karte mit Wegenneubau „Märzgrabenweg" (rot)

 

 Beginn Baumaßnahme

Beginn Baumaßnahme 

 Aufbringen der Tragschicht

Aufbringen der Tragschicht 

 Profilierung der Deckschicht

 Profilierung der Deckschicht

 fertiggestellter Waldweg 

fertiggestellter Waldweg  

 

Holzeinschlag 2016 im Gemeindewald Großensee


Im Oktober wurde der der Holzeinschlag im Gemeindewald Großensee abgeschlossen. Gemäß bestätigtem Wirtschaftsplan wurde eine Fläche von 11,47 ha abgearbeitet und dabei ca. 550 Festmeter Holz geerntet. Genauso wie im Gemeindewald Dippach kam eine Harvester/Forwarder Kombination zum Einsatz. Vorteil dieser Technologie ist das bestandesschonende, zielgerichtet Fällen der Entnahmebäume, wobei Fällschäden weitestgehend vermieden werden, auch kostenseitig und sicherheitstechnisch bietet die Technologie Vorteile gegenüber motormanuellen Einschlag. Auf besonderen Wunsch des Waldbesitzers wurde das Holz gröber gezopft, um „Brennholzmachern" im Wald noch genügend Restholz zur Verfügung zu stellen. Weiterhin wird aber auch fertig gerücktes Brennholz frei Waldstraße angeboten. Interessenten wenden sich bitte direkt an den zuständigen Revierförster Jörg Ahbe (0172-3480268).

Forwarder beim Poltern

Jörg Ahbe Revierleiter

  

Holzeinschlag 2016 im Dippacher Gemeindewald

Der Holzeinschlag im Dippacher Gemeindewald wurde im Oktober abgeschlossen. Planmäßig wurde in der Drischleite eine Fläche von knapp 7 ha abgearbeitet und dabei ca. 450 Festmeter Holz geerntet. Technologisch wurde das Holz mittels eines Harvesters abgeschnitten (Bild ) und mit einem Forwarder gerückt. Ziel des Einschlages war ein sogenannte „Verjüngungsnutzung". Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf das Einleiten der Naturverjüngung. Der Oberbestand, vorwiegend geharzte Kiefer, hat bereits ein Alter von 130 Jahren und muss dringend um eine jüngere Bestandesschicht ergänzt werden.
Bereits im Frühjahr wurde im kleinen Katzenrück eine Wiederaufforstung von 2.000 Buchen durchgeführt. Auf Grund der extremen Trockenheit im Sommer ist leider ein hoher Ausfall zu beklagen.

 Harvester beim Einsatz

Harvester im Einsatz 

Jörg Ahbe Revierleiter 

 

Feuerwehrübung im Lindig bei Fernbreitenbach - Verletzter Brennholzmacher aus dem Wald geborgen


Freitag dem 16.09. um 17.05 Uhr ertönten die Sirenen in Wünschensuhl und Fernbreitenbach. Der Einsatzbefehl lautete, eine vermisste Person im Wald in der Nähe des Sportplatzes Fernbreitenbach ausfindig zu machen, Erste Hilfe zu leisten und wenn nötig zu bergen.
Es dauerte keine 10 Minuten, bis die Feuerwehren vor Ort waren. Erstes Hindernis war ein umgestürzter Baum, der die Zufahrt blockierte. Die Einsatzkräfte welche einen Motorsägenkurs beim Thüringer Forstamt Marksuhl abgelegt haben, beseitigten diesen vorschriftsmäßig. Das Tragen von Helm und Schnittschutzkleidung und der Umgang mit der Motorsäge funktionierte reibungslos.
Der „verletzte Brennholzmacher" lag mit einer Schnittwunde am Bein in ca. 150 m Entfernung. Er hatte das Tragen dieser Schutzausrüstung missachtet. Die Erstversorgung klappte reibungslos und auch der Abtransport ging zügig. Innerhalb von 20 min war die Person aus dem Wald transportiert.
Zum Glück nur eine Übung, dachten sich viele der Feuerwehrleute. Deshalb ist es so wichtig die Sicherheitsvorschriften bei der Holzfällung zu beachten informierte Revierleiter Jörg Ahbe. Im Forstrevier Berka gibt es jährlich ca. 200 Brennholzmacher. Ein solcher Unfall kann schnell Realität werden. Einen Brennholzschein bekommt nur derjenige, der einen qualifizierten Motorsägenkurs nach KWF Kriterien vorweisen kann. Bei diesem Kurs lernt man das sichere Zufallbringen von Bäumen, Schnitttechniken, den Umgang mit der Motorsägen und das Tragen der Schutzausrüstung.
Die Feuerwehrleute wurden auch darüber informiert, dass ThüringenForst ein Rettungsnetz vorzuweisen hat. Hier gibt es an markanten Örtlichkeiten sogenannte Rettungspunkte. Jeder dieser Rettungspunkte hat eine Nummer und eine Anfahrtsbeschreibung, die der Rettungsleitstelle bekannt sind. Im Ernstfall kann ein forstlicher Lohnunternehmer, ein Waldarbeiter oder eben auch ein Brennholzmacher einen solchen Punkt aufsuchen und nach Alarmierung auf den Rettungswagen warten. Der Holzeinschlag sollte deshalb mindestens zu zweit, besser zu tritt durchgeführt werden. Nur so kann Hilfe auch eingeleitet werden!

 Feuerwehrübung

Vielen Dank allen Akteuren für diese gelungen Übung!!!

Jörg Ahbe
Revierleiter Berka/Werra

 

Waldtage für den Kindergarten Dankmarshausen


Am 05. und 13.09.16 verbrachte der Kindergarten Dankmarshausen jeweils einen Vormittag im Gemeindewald. Frau Jarski und Herr Ahbe vom Thüringer Forstamt Marksuhl erzählten den Kindern einiges über die im Wald lebenden Tiere, über Laub- und Nadelbäume sowie deren Früchte. Aber auch für Spiel und Spaß wurde beim Zapfenzielwurf oder beim Anfertigen von Waldbildern gesorgt. Alle Kinder zeigten viel Interesse an der Natur, den Tieren und die vielen Spielmöglichkeiten, die einen der Wald bietet.

Kindergarten Dankmarshausen

 

Waldrallye 2016


Am 14.06.2016 fand die jährliche Waldrallye der Grundschulen Berka, Dippach und Gerstungen statt. Die Regelschule Berka/Werra organisiert diese Veranstaltung unter Herrn Rackwitz und Herrn Kaufmann bereits seit 10 Jahren. Kooperationspartner ist das Thüringer Forstamt Marksuhl und viele engagierte Helfer, zu nennen Herr Hunstock, Herr Siegfried und Herr Göhring. Auch die Gemeinde Dippach trägt einen Teil der Kosten für diese Veranstaltung. Die Regelschüler der 10. Klassen unterstützen die Stände bzw. führen die Klassen über einen Parcours um die Drischleite bei Dippach. Dieses Jahr nahmen insgesamt sechs 4. Klassen der genannten Grundschulen teil. Folgende Stände wurden geboten:
- Zapfenzielwurf
- Trophäen und Vogelstimmen
- Baumscheiben sägen
- Holzscheiben umstapeln
- Tastboxen
- Vögel- und Tiere bestimmen
- Pilze bestimmen

Waldrallye


Viele Schüler bringen bereits eine Menge Wissen mit, was sicherlich damit zusammenhängt, dass die Klassen sich auf den Waldtag vorbereiten. Bei einigen Kindern merkt man aber auch, dass der Waldbesuch nicht mehr ganz so häufig stattfindet und viele Tiere, Pflanzen und Pilze noch unbekannt sind. Deshalb sind diese Waldrallye, wie auch die Waldjugendspiele auf der Sängerwiese in Eisenach so wichtig. Kinder müssen wieder an den Wald und die Natur herangeführt werden.

Jörg Ahbe
Revierleiter

 

 

Holzeinschlag 2016 im Dankmarshäuser Gemeindewald


Der diesjährige Holzeinschlag im Dankmarshäuser Gemeindewald wurde jüngst abgeschlossen. Planmäßig wurde am Hermesberg eine Fläche von knapp 20 ha abgearbeitet und dabei ca. 1.100 Festmeter Holz geerntet. Ziel des Einschlags war es neben der Holznutzung im Waldbestand genügend Licht zu schaffen um die vorhandene Waldverjüngung weiter zu fördern. Ein großer Teil des Holzes wurde bereits an die Sägeindustrie verkauft, so dass die geplanten Einnahmen für die Gemeinde auch dieses Jahr noch eingehen werden. Im Anschluss an die Holzrückung wurden die Wege mittels einer Raupe wieder instandgesetzt.
PolterplatzHolzpolter

instandgesetzter Waldweg (Maschinenweg)Raupe

Bild 1 - Polterplatz
Bild 2 - Holzpolter
Bild 3 - instandgesetzter Waldweg (Maschinenweg)
Bild 4 - Raupe

gez. Jörg Ahbe Revierleiter

 

 

Spende des Thüringer Forstamtes Marksuhl

Anlässlich der 750 Jahr Feier von Dippach fand am 27. Mai 2016 ein Land- und Forstwirtschaftstag auf dem Gelände der Agrargenossenschaft am Abterodaer Weg statt. Die Veranstaltung fand bei der Bevölkerung großes Interesse, was die Zahl von ca. 600 Besuchern eindrücklich widergespiegelt hat.

Das Thüringer Forstamt Marksuhl hat an diesem Tag unter anderem einen Stand betreut, an dem Pilze geschnitzt wurden, die anschließend verkauft worden sind.

Verantwortlich hierfür waren unsere Waldarbeiter Uwe Büchner und Marcel Gohl.

Den Verkaufserlös von insgesamt 150 € möchten wir als Dankeschön für das große Interesse zum einen an den Förderverein der Regelschule Berka Werra (100 €), zweckgebunden für die Waldspiele
im September und für den Schulchor sowie zum anderen an den Kindergarten von Dippach (50 €) spenden.

An den alljährlichen Waldspielen im September, die immer in Dippach stattfinden, nehmen die vierten Klassen der Grundschulen aus Dippach und Gerstungen sowie die Regelschule aus Berka teil. An diesem Tag können die Kinder viel über den Wald und die Lebensgemeinschaft lernen.

 

 

Kindergartenkinder aus Wünschensuhl erkunden ihren Wald


Zum Kindertag am 01. Juni führte das Forstamt Marksuhl die Kindergartenkinder aus
Wünschensuhl durch den Berkaer Stadtwald. Revierförster Jörg Ahbe erzählte Ihnen einiges
über den Wald, zum Beispiel über den Unterschied zwischen Buche und Eiche und zwischen
Fichte und Kiefer und das man eigentlich keine Tannenzapfen findet. Aber auch für Spiel und
Spaß wurde gesorgt. So konnten die Kinder etwa soweit springen wie ein Grashüpfer (1 m)
andere schon weit wie ein Grasfrosch (2 m). Die Weiten von Fuchs (ca. 3 m), Reh (ca. 6m)
oder Rothirsch (ca. 11 m) wurden allerdings nicht erreicht. Beim Zapfenzielwurf gab es viele
gute Schützen. Es macht riesigen Spaß zu sehen, welche Freude die Kinder haben, wenn sie
durch den Wald laufen und wie einen große Löcher in den Bauch gefragt werden, resümiert
Jörg Ahbe.

 Kindergarten Wünschensuhl

 

Land- und Forstwirtschaftstag anlässlich der 750 Jahrfeier in Dippach

Am 27. Mai 2016 fand anlässlich der 750-Jahrfeier Dippach ein Land und Forstwirtschaftstag statt. An der Kuhstallanlage in Dippach präsentierte sich die Agrargenossenschaft Dankmarshausen, das Forstamt Marksuhl, die Jägerschaft, Kleintierzüchter, Brennholzmacher und die Schnitzschule Empfertshausen mit interessanten Ständen. Ca. 300 Besucher, darunter auch viele Kinder, nutzten den Tag sich über die Land- und Forstwirtschaft in der Region, den Naturschutz, die Holzbearbeitung, die Holzrückung und andere Themen zu informieren. Kutschfahrten, die Bläsergruppe unter Werner Hunstock und natürlich die hervorragende Versorgung rundeten den Tag ab. Herzlichen Dank an alle Akteure!!!
Jörg Ahbe - Revierförster Berka/Werra


Jahrfeier Dippach 

Jahrfeier Dippach Holzschnitzer 

 Jahrfeier Dippach

 Jahrfeier Dippach

 Jahrfeier Dippach

 Jahrfeier Dippach

 Jahrfeier Dippach

 

 

Erste geführte Wanderung auf dem Naturlehrpfad „Weinberg" in Gospenroda

Bereits am 30.04.2016 fand eine geführte Wanderung auf dem Naturlehrpfad „Weinberg" statt. Eingeladen hatte die Gruppe für Natur- und Umweltschutz Berka/Werra e.V. - Ortsgruppe Gospenroda. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 interessierte Bürger teil. Hannes Baum führte über den Lehrpfad und berichtete über verschiedene Themen des Naturschutzes.
Robin Kaiser aus Wünschensuhl, der zur Zeit ein Schülerpraktikum im Forstrevier Berka/Werra des Forstamtes Marksuhl absolvierte, erklärte der interessierten Bevölkerung einiges über die Waldbewirtschaftung. Im Anschluss wurde im Kamphaus ein Imbiss gereicht. Der Naturlehrpfad wurde anlässlich der 750 Jahrfeier in Gospenroda im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Projektpartner sind die bereits genannte Gruppe für Natur- und Umweltschutz, die Stadt Berka/Werra und das Thüringer Forstamt Marksuhl.
In den vergangenen 2 Jahren wurden mehrere Informationstafeln auf dem Naturlehrpfad integriert, unter anderem „Amphibien"," Dorfökologie", „Lebensraum Feld und Wiese", „Fledermäuse", „Lebensgemeinschaft Wald", „Stammaufbau", „Naturverjüngung", „Ohne Wald geht es nicht", „Lebensraum Waldsaum". Darüber hinaus gibt es mehrere Baumtafeln, welche die vorhandenen Baumarten erklären. Besonderen Dank gilt der Naturschutzgruppe Gospenroda unter Hannes Baum, Dieter Bickel, Karli Stark und Uwe Stopfel, die hier viel Zeit und Arbeit investiert haben. In den kommenden Jahren soll der Lehrpfad um verschiedene Punkte erweitert werden. Ideen gibt es hierzu viele.

  Naturlehrpfad

 Beginn des Lehrpfades am Ende des Wünschensuhler Weges in Gospenroda
Beginn des Lehrpfades am Ende des Wünschensuhler Weges in Gospenroda 

 

Ziele und Aufgaben des Lehrpfades:

Umweltbildung
• Freude bereiten
• Wissensvermittlung
• Beobachtungssinne schärfen
• Naturbegeisterung wecken

Regionalentwicklung
• Schaffung eines neuen Ausflugzieles
• Vereinsarbeit fördern
• Einbindung von Schulen und den Kindergärten

Themenkomplexe
• Natur-, Biotop- und Artenschutz
• Der Wald und seine Funktionen
• Flora und Fauna

Zielgruppen
• Familien
• Ortsansässige
• Wochenendausflügler
• Natur interessierte Personen
• Schulklassen und Kindergärten

Wie soll er gestaltet und „lebendig" gehalten werden?
• Gestaltung muss Zielgruppen ansprechen
• Schautafeln, Anschauungsobjekte und Kunstobjekte mit ansprechendem Design, robuster und witterungsbeständiger Bauweise
• Aktionen und Erlebnisse schaffen (Führungen, Erlebnistage, Projekte)

Jörg Ahbe
Revierförster Berka/Werra