Das Infopartal der Verwaltungsgemeinschaft Berka/Werra, Fragen? Rufen Sie uns an unter 036922 33-0 Berka/Werra, das Untertor – ein Wahrzeichen der Stadt Dankmarshausen, Blick auf die Kirche von den WerrawiesenDippach, das Schloss, ein sehr schönes Fachwerkgebäude, heute Grundschule und Kindertagesstätte Großensee, die Kirche mit Kirchvorplatz und Tanzlinde

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Der Gemeindewald Dippach

1. Lage des Forstbetriebes

Der Kommunalwald Dippach liegt östlich der gleichnamigen Gemeinde. Wie der Karte zu entnehmen ist, setzt sich die gesamte Waldfläche von ca. 51 ha aus mehreren Waldgrund-stücken zusammen. Die räumliche Zersiedlung und die ungünstigen Geländeverhältnisse erschweren die  Bewirtschaftung der Waldbestände.

Die vertikale Gliederung reicht von 250 m über NN bis auf 300 m über NN.

Lagekarte
Lagekarte VG

2.Standortsverhältnisse

Die Waldflächen des Kommunalwaldes Dippach gehören überwiegend zum Wuchsbezirk Seulingwald.

Die Bestände stocken zu fast 100 % auf Standorten mit mittlerer Nährkraftversorgung.

3. Hauptbaumarten

 

Die im Kommunalwald vorkommenden Hauptbaumarten sind Kiefer und  Fichte.
Die Baumartenanteile stellen sich wie folgt dar:

                       

Der durchschnittliche Holzvorrat liegt bei 287 Vorratsfestmetern / ha. Der laufende jährliche Zuwachs liegt mit 5,7 Vfm / ha und Jahr etwa auf dem Niveau des geplanten Hiebssatzes von insgesamt 5,5  Erntefestmetern pro Hektar und Jahr. Dies ist durch den sehr großen Kiefern-Altholzblock bedingt, der zugunsten des nachwachsenden Unterstandes sukzessive abgebaut werden soll. Angesichts der geringen Betriebsgröße wirkt sich das direkt auf den Hiebssatz aus. In Umsetzung der Planung wird der durchschnittliche Hektarvorrat in den kommenden 10 Jahren geringfügig abnehmen.

4. Altersklassenverteilung der Waldbestände

Die Grafik zeigt, dass die Altersstruktur relativ unausgewogen ist. Ein deutlicher Überhang an Altvorräten in der VII. und VIII. Altersklasse ( 140 – 160 Jahre)  ist speziell bei der Kiefer  erkennbar. Das Hauptaugenmerk sollte in den nächsten 10 Jahren darin bestehen, den
Altholzblock zugunsten einer noch zu etablierenden Verjüngung abzubauen.

5. Waldfunktionen

Neben der Nutzfunktion ist an einigen Stellen im Wald der Gemeinde Dippach auch eine Bodenschutzfunktion ausgewiesen.

6. Zielstellung der Bewirtschaftung

Die Bewirtschaftungsziele werden grundsätzlich vom Eigentümer der Waldflächen bestimmt. Er entscheidet, welche Waldfunktionen bei den betreffenden Waldbeständen im Vordergrund stehen. Im Rahmen der Beförsterung durch das Thüringer Forstamt Marksuhl und der Erstellung der Forsteinrichtung entsprechend des ThürWaldG werden hierzu Vorschläge gemacht. Bei der vorliegenden Forsteinrichtung (Planung der forstlichen Bewirtschaftung für die nächsten 10 Jahre) mit Stichtag 01.01.2014 hat der Gemeinderat der Gemeinde Dippach mitgewirkt und das Planungsdokument als Grundlage für die laufende Bewirtschaftung bestätigt.

Die wichtigsten Bewirtschaftungsziele sind:

  1. Dauerwaldartige Bewirtschaftung, dabei maximale Ausnutzung natürlicher Prozesse
  2. Umwandlung unstandortsgemäßer Nadelwaldbestände in vitale, stabile und strukturierte Mischbestände (Waldumbau)
  3. Bewirtschaftung des gesamten Kommunalwaldes mit positivem Betriebsergebnis
  4. Berücksichtigung der Naturschutzbelange